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Keloide: Ursachen, Unterschiede und moderne Behandlungen

Was ein Keloid ist, wie man es von einer hypertrophen Narbe unterscheidet, Behandlungsoptionen und wie man es nach einer Operation vorbeugen kann.

FADr. Fernando Amato 02 de abril de 2026 3 min de leitura

Keloide sind Narben, die über die ursprüngliche Wunde hinauswachsen. Die Kombination von Chirurgie mit Betatherapie erreicht Erfolgsraten von über 90 %. Im Folgenden beantwortet Dr. Fernando Amato die wichtigsten Fragen.

Was ist ein Keloid?

Ein Keloid ist eine abnormale Narbe, die über die Grenzen der ursprünglichen Wunde hinauswächst. Sie wird durch eine übermäßige Kollagenproduktion während der Heilung verursacht und bildet ein erhabenes, festes und oft rötliches oder dunkles Gewebe.

Im Gegensatz zu einer hypertrophen Narbe (die auf den Bereich der Läsion beschränkt bleibt) dringt das Keloid in das umliegende gesunde Gewebe ein. Es kann Juckreiz, Schmerzen und ästhetische Beschwerden verursachen. Keloiden sind häufiger an Ohren, Schultern, Brust und im Schambereich anzutreffen. Menschen mit dunklerer Haut (Hauttypen IV-VI) und einer familiären Vorgeschichte haben ein höheres Risiko.

Kann ein Keloid endgültig geheilt werden?

Es kann erfolgreich behandelt und kontrolliert werden, aber es gibt keine garantierte endgültige Heilung. Die Kombination von Chirurgie mit Betatherapie erzielt Erfolgsraten von über 90 % und ist die wirksamste verfügbare Behandlung.

Eine alleinige Operation hat eine hohe Rezidivrate (bis zu 80%). Die Betatherapie, die innerhalb von 24–48 Stunden nach der chirurgischen Exzision angewendet wird, reduziert das Rezidivrisiko auf weniger als 10%. Andere ergänzende Optionen: Kortikoidinfiltration (Triamcinolon), Kryotherapie, Silikonplatten und gepulster Farbstofflaser.

Was ist der Unterschied zwischen einem Keloid und einer hypertrophen Narbe?

Ein Keloid wächst über die Grenzen der ursprünglichen Wunde hinaus und dringt in die gesunde Haut ein, während eine hypertrophe Narbe auf den Bereich der Läsion beschränkt bleibt. Hypertrophe Narben neigen dazu, sich mit der Zeit zu verbessern; Keloide können weiterwachsen.

Hypertrophe Narben treten innerhalb von 4–8 Wochen auf und bilden sich innerhalb von 1–2 Jahren zurück. Sie sprechen gut auf Silikon und Kortikoide an. Keloide können Monate später auftreten und bilden sich nicht spontan zurück. Mikroskopisch weisen Keloide dicke und desorganisierte Kollagenfasern auf.

Was verursacht Keloide am Ohr?

Keloide am Ohr werden in der Regel durch Piercings, otologische Operationen oder Traumata verursacht. Das Ohr ist eine der häufigsten Stellen für Keloide, insbesondere am Ohrläppchen. Genetische Veranlagung ist der Hauptfaktor.

Das Ohrläppchen ist besonders anfällig, da es schlecht vaskularisiert ist und ständiger Zugkraft ausgesetzt ist. Die Behandlung umfasst die chirurgische Exzision mit Betatherapie, Kortikoidinfiltration und kompressive Ohrringe nach der Operation. Die Erfolgsrate liegt bei über 90 %.

Wie kann man Keloiden nach einer Operation vorbeugen?

Verwenden Sie 3–6 Monate lang Silikonpflaster, vermeiden Sie Spannung auf der Narbe, schützen Sie sie mit LSF 50+ vor der Sonne und sprechen Sie mit Ihrem Chirurgen über Ihre Vorgeschichte. Patienten mit Prädisposition können von einer präventiven Betatherapie profitieren.

Grundlegende Maßnahmen: mehrschichtiger chirurgischer Verschluss zur Spannungsreduzierung, intrakutane Nähte, Silikonpflaster ab 2 Wochen, strenger Sonnenschutz und Vermeidung von Aktivitäten, die die Narbe belasten. Bei hohem Risiko kann eine prophylaktische Betatherapie angezeigt sein.

Wirken Kortikoide bei Keloiden?

Ja, die Infiltration von Triamcinolonacetonid ist eine der am häufigsten angewendeten Behandlungen. Sie reduziert Größe, Steifigkeit und Symptome wie Juckreiz und Schmerzen in 50–80 % der Fälle. Im Allgemeinen sind 3–6 monatliche Sitzungen erforderlich.

Das intraläsionale Kortikoid hemmt die übermäßige Kollagenproduktion und reduziert Entzündungen. Mögliche Nebenwirkungen: Hautatrophie, Hypopigmentierung und Teleangiektasien. Häufig als adjuvante Behandlung nach Operationen oder als Erstlinienbehandlung für kleinere Keloide eingesetzt.

Ist die Betatherapie bei Keloiden sicher?

Ja, sie gilt als sicher, wenn sie von einem spezialisierten Team durchgeführt wird. Es werden niedrige Strahlendosen verwendet, die nur die oberflächlichen Hautschichten erreichen, ohne systemische Effekte. Es ist die Methode mit der höchsten Erfolgsrate.

Der Strontium-90-Applikator emittiert Beta-Strahlung mit geringer Eindringtiefe (wenige Millimeter), die innerhalb von 24–48 Stunden nach der Exzision in 3–4 Sitzungen angewendet wird. Sie ist nicht mit einem erhöhten Krebsrisiko verbunden. Bei Schwangeren und Kleinkindern kontraindiziert.

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