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Bleibende Füllstoffe

Das Risiko dauerhafter Filler für die Gesäßvergrößerung: PMMA, Flüssigsilikon und Silikonome für das perfekte Aussehen

FADr. Fernando Amato 11 de agosto de 2023 2 min de leitura
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  • Plastische Chirurgie

Vorsicht bei: permanenten Füllstoffen (PMMA und Flüssigsilikon)

  • 11. August 2023
  • Von Fernando Amato

Vorsicht bei: permanenten Füllstoffen!

Das Risiko dauerhafter Füllstoffe für die Gesäßvergrößerung: PMMA, Flüssigsilikon und Silikonome

In der Welt der ästhetischen Chirurgie kann die Suche nach dem perfekten Aussehen dazu führen, dass Menschen eine Vielzahl von Verfahren in Betracht ziehen, wobei die Gesäßvergrößerung derzeit zu den begehrtesten zählt. Mit dem Fortschritt in Medizin und Technologie sind verschiedene Techniken zur Verbesserung von Kontur und Volumen des Gesäßes entstanden. Darunter haben Füllstoffe wie PMMA (Polymethylmethacrylat) und Flüssigsilikon Aufmerksamkeit erregt, da sie Sofortergebnisse versprechen. Es ist jedoch unerlässlich, die Risiken zu betonen, die mit diesen permanenten Füllstoffen verbunden sind, einschließlich der Entstehung von Silikonomen.

1. Was sind PMMA, Flüssigsilikon und Silikonome?

PMMA ist eine Acrylsubstanz, die in verschiedenen medizinischen Anwendungen eingesetzt wird. Als ästhetischer Füllstoff wird es oft in einem Gel suspendiert, um in den Körper injiziert zu werden. Flüssigsilikon ist im Gegensatz zu Silikonimplantaten eine flüssige Substanz, die in vielen Ländern nicht für ästhetische Zwecke zugelassen ist. Silikonome sind Knötchen, die sich als Reaktion des Körpers auf die Anwesenheit von freiem Silikon bilden, meist infolge von Flüssigsilikoninjektionen.

2. Verbundene Risiken:

  • Infektion: Permanente Füllstoffe können als körperfremde Substanzen das Infektionsrisiko erhöhen, was, wenn nicht angemessen behandelt, zu schwerwiegenderen Komplikationen führen kann.
  • Materialmigration: Sowohl PMMA als auch Flüssigsilikon können vom ursprünglichen Injektionsort wandern und Deformitäten oder Knötchen in der Haut verursachen.
  • Allergische Reaktionen: Obwohl selten, sind sie möglich und können zu Entzündungen, Rötungen und Unbehagen führen.
  • Gewebenekrose: Eine versehentliche Injektion in Blutgefäße kann den Blutfluss blockieren und zum Absterben von Gewebe führen.
  • Nierenversagen: Es gibt Berichte über Patienten, die nach Flüssigsilikoninjektionen ein Nierenversagen entwickelten. Das Nierensystem versucht, toxische Komponenten zu eliminieren, und kann bei Überlastung versagen.
  • Granulom- und Silikonom-Bildung: Beides sind Knötchen, die sich als Reaktion auf Fremdkörper bilden. Silikonome entstehen spezifisch durch die Anwesenheit von Flüssigsilikon und können schmerzhaft sein, Deformitäten verursachen und eine chirurgische Entfernung erfordern. Langfristig können sie auch verkalken, was ihre Entfernung noch schwieriger macht.

Fazit:

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Wunsch nach einer ästhetischen Verbesserung des Gesäßes nicht die Notwendigkeit sicherer und wirksamer Verfahren in den Schatten stellen sollte. PMMA und Flüssigsilikon können zwar sofortige Ergebnisse liefern, sind aber mit erheblichen Risiken verbunden, einschließlich der Bildung von Silikonomen. Letztendlich sollte die Patientensicherheit immer oberste Priorität haben, und es ist unerlässlich, qualifizierte und informierte Fachleute für eine angemessene Beratung aufzusuchen.

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