- Plastische Chirurgie
Kongenitale Symmastie: Was ist das? Welche Behandlung gibt es?
- 20. Juli 2025
- Von Fernando Amato
Die kongenitale Symmastie ist eine seltene und wenig bekannte Erkrankung, die durch das anormale Zusammenwachsen der Brüste in der Mitte des Brustkorbs gekennzeichnet ist und in der Regel von Geburt an besteht. Dieser Zustand kann ästhetisches und emotionales Unbehagen verursachen, insbesondere bei Frauen, und führt häufig zur Suche nach einer korrigierenden chirurgischen Behandlung.
Obwohl die Symmastie eher in Fällen bekannt ist, die auf Komplikationen nach Operationen mit Implantaten zurückzuführen sind, kann sie auch kongenital sein, d. h. ohne vorherige medizinische Intervention auftreten. Eine korrekte Diagnose und Therapieplanung sind entscheidend, um zufriedenstellende Ergebnisse zu gewährleisten und das Selbstwertgefühl des Patienten zu erhalten.
In diesem Artikel werden wir daher umfassend erläutern, was kongenitale Symmastie ist, ihre Ursachen, wann man ärztliche Hilfe suchen sollte und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, mit Schwerpunkt auf der plastisch-rekonstruktiven Chirurgie.
📝
Artikel-Highlights
🔍 Verstehen Sie, was kongenitale Symmastie ist und warum sie auftritt
👶 Erfahren Sie, wie dieser Zustand von Geburt an entstehen kann
🏥 Sehen Sie, wie die Diagnose gestellt wird und wann Sie einen Spezialisten aufsuchen sollten
🔪 Erfahren Sie alles über die chirurgische Behandlung und was Sie von der Genesung erwarten können
📌 Wichtige Informationen für alle, die eine ästhetische Korrektur in Betracht ziehen
Was ist kongenitale Symmastie?
Die Symmastie ist somit der Zustand, bei dem die beiden Brüste in der Mitte des Brustkorbs verschmelzen, sodass kein natürlicher Zwischenraum zwischen ihnen besteht. In der kongenitalen Form ist diese Veränderung von Geburt an vorhanden und tritt aufgrund einer Fehlbildung des Brustgewebes oder des Unterhautgewebes der Brustbeinregion auf (Bereich zwischen den Brüsten).
Diese Verbindung kann dann aus Fett, Brustgewebe, Haut oder sogar Muskelfasern bestehen. Die kongenitale Symmastie kann jedoch leicht oder ausgeprägter sein, und die Anzeichen werden in der Regel in der Pubertät, wenn sich die Brüste entwickeln, deutlicher sichtbar.
Warum tritt kongenitale Symmastie auf?
Die kongenitale Symmastie hat einen embryonalen Ursprung, d. h., sie entsteht bereits während der Entwicklung des Fötus. Mögliche Ursachen sind:
- Genetische Veränderungen während der Brustentwicklung
- Überschüssiges Drüsen- oder Fettgewebe in der Mitte des Brustkorbs
- Anormale Insertion der Brustmuskeln
- Adhäsionen des Haut- oder Unterhautgewebes am Brustbein
In vielen Fällen gibt es jedoch keine klar identifizierbare Ursache, und sie wird als idiopathisch (ohne bekannte Ursache) eingestuft. Es ist jedoch zu beachten, dass dieser Zustand in seiner kongenitalen Form nicht durch Trauma, Operation oder die Verwendung von Implantaten verursacht wird.
Wie unterscheidet man sie von erworbener Symmastie?
Die erworbene Symmastie tritt in der Regel nach Brustoperationen auf, wie z. B. der ungeeigneten Platzierung von Silikonimplantaten oder aufgrund postoperativer Komplikationen, wie:
- Zu eng beieinander liegende Implantattaschen
- Übermäßige Dissektion der Brustbeinregion
- Resorption von Gewebe
- Kapselkontraktur
Bei der kongenitalen Symmastie hingegen hatte die Patientin noch nie eine Brustoperation, und der Zustand ist seit der Kindheit oder Adoleszenz vorhanden.
Symptome und emotionaler Einfluss
Obwohl die kongenitale Symmastie kein direktes Risiko für die körperliche Gesundheit darstellt, kann sie ästhetisches Unbehagen, Schwierigkeiten beim Finden geeigneter BHs und sogar psychische Auswirkungen verursachen, wie:
- Geringes Selbstwertgefühl
- Scham beim Tragen tief ausgeschnittener Kleidung
- Soziale Angst
- Isolation in Umgebungen wie Fitnessstudios oder am Strand
Diese Effekte können daher erheblich sein und die Suche nach einem plastischen Chirurgen zur Beurteilung und Behandlungsplanung rechtfertigen.
Diagnose der kongenitalen Symmastie
Die Diagnose ist jedoch klinisch und wird durch eine detaillierte körperliche Untersuchung und Beobachtung der Brustmerkmale gestellt. Sie kann durch bildgebende Verfahren ergänzt werden, wie:
- Ultraschall: Zur Beurteilung der Art des Gewebes zwischen den Brüsten
- Magnetresonanztomographie: In komplexen Fällen oder zur detaillierten Operationsplanung
- Tomographie: Bei Verdacht auf muskuläre oder strukturelle Veränderungen
Darüber hinaus ermöglicht die ärztliche Konsultation auch den Ausschluss anderer ästhetischer oder funktioneller Brusterkrankungen, wie Thoraxdeformitäten.
Behandlung: Ist eine Operation die Lösung?
Ja, die Operation ist die Standardbehandlung für kongenitale Symmastie. Es gibt jedoch keine wirksamen klinischen Behandlungen für diesen Zustand. Das Verfahren zielt darauf ab:
- Die Brüste zu trennen
- Die intermammäre Furche wiederherzustellen
- Die Positionierung der Implantate zu korrigieren (falls vorhanden)
- Überschüssiges Gewebe neu zu positionieren oder zu entfernen
🔍 Verwendete Operationstypen:
- Dissektion des Unterhautgewebes: Trennung der Gewebe, die die Brüste verbinden.
- Repositionierung der Mammärfalte: Rekonstruktion der Trennung zwischen den Brüsten.
- Implantatplatzierung (optional): In einigen Fällen wird das Implantat verwendet, um die Symmetrie zu verbessern.
- Korrektur von Muskeln oder Haut: Anpassung der lokalen Anatomie.
Die Wahl der Technik hängt vom Grad der Symmastie, der Art des beteiligten Gewebes und der Anatomie der Patientin ab.
Wie ist die postoperative Phase bei kongenitaler Symmastie? 🩺
Die postoperative Phase der Operation bei kongenitaler Symmastie erfordert daher besondere Sorgfalt, um den Erfolg des Verfahrens zu gewährleisten. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören:
- Verwendung eines komprimierenden Verbandes zwischen den Brüsten
- Spezielle Bruststütze
- Vermeidung von Übungen für mindestens 4 bis 6 Wochen
- Relative Ruhe nach ärztlicher Anweisung
- Gewichtserhaltung und Pflege der Ernährung
Die Nachsorge durch den Chirurgen ist unerlässlich, um eine gute Heilung zu gewährleisten und Rückfälle zu vermeiden.
Erwartete Ergebnisse 🎯
Die Ergebnisse der Operation bei kongenitaler Symmastie sind in der Regel sehr zufriedenstellend, mit:
- Wiederherstellung der natürlichen Trennung der Brüste
- Größere ästhetische Harmonie
- Deutliche Verbesserung des Selbstwertgefühls
- Reduzierung des emotionalen Unbehagens
Die Narbe ist in der Regel diskret und in strategischen Bereichen, wie der Unterbrustfalte, platziert.
Wann sollte man einen plastischen Chirurgen aufsuchen?
Wenn Sie also von jung auf bemerken, dass es keine natürliche Trennung zwischen Ihren Brüsten gibt oder Sie ästhetisches und emotionales Unbehagen deswegen empfinden, suchen Sie einen Spezialisten für plastische Chirurgie auf. Eine frühzeitige Diagnose und eine individuelle Beurteilung sind daher entscheidend, um den besten Therapieansatz zu bestimmen.
👉 Vereinbaren Sie einen Termin mit Dr. Fernando Amato, einem plastischen Chirurgen mit umfassender Erfahrung in Brustoperationen und der Korrektur angeborener Fehlbildungen.
Weitere zu berücksichtigende Faktoren
- Rauchen: Vermeiden Sie Zigaretten vor und nach der Operation. Rauchen beeinträchtigt die Wundheilung.
- Anästhesie: Die Operation erfolgt je nach Fall unter Vollnarkose oder Sedierung.
- Unterstützende Struktur: Wählen Sie ein Krankenhaus mit angemessener Unterstützung und erfahrenem Personal.
- Präoperative Untersuchung: Führen Sie alle Untersuchungen durch und befolgen Sie die Anweisungen des Arztes für maximale Sicherheit.
- Tipps: Bereiten Sie sich mit detaillierten ärztlichen Anweisungen gut auf den Operationstag vor.
Fazit
Die kongenitale Symmastie und ihre chirurgische Behandlung sind wenig diskutierte Themen, die jedoch einen großen Unterschied im Leben der betroffenen Patienten machen. Die gute Nachricht ist, dass es wirksame und sichere Lösungen gibt, um die Brustästhetik wiederherzustellen und das Selbstwertgefühl zurückzugewinnen.
🔔 Wenn Sie diesen Zustand an Ihrem Körper bemerken oder Fragen zur Form Ihrer Brüste haben, vereinbaren Sie einen Beratungstermin mit Dr. Fernando Amato und erhalten Sie fachkundige Anleitung.
Fragen und Antworten zur kongenitalen Symmastie:
1. Ist kongenitale Symmastie gefährlich?
Nein, kongenitale Symmastie birgt keine direkten Risiken für die körperliche Gesundheit, kann aber das Selbstwertgefühl beeinträchtigen.
2. Ist die Operation obligatorisch?
Sie ist nicht obligatorisch, aber die einzige wirksame Methode zur ästhetischen Korrektur.
3. Ist es möglich, Symmastie ohne Operation zu korrigieren?
Nein. Es gibt keine wirksamen klinischen oder physiotherapeutischen Methoden für diesen Fall.
4. Wie wird die Symmastie-Operation durchgeführt?
Mit Techniken, die die Trennung der Gewebe und, falls erforderlich, die Rekonstruktion der Mammärfalte umfassen.
5. Wie lange dauert der Eingriff?
Die Operation dauert je nach Komplexität zwischen 1 und 3 Stunden.
6. Wann kann ich wieder sportlichen Aktivitäten nachgehen?
Etwa 4 bis 6 Wochen nach der Operation, mit ärztlicher Freigabe.
7. Hinterlässt die Operation Narben?
Ja, aber in der Regel diskret und an strategischen Stellen platziert.
8. Kann ich gleichzeitig Implantate einsetzen lassen?
Ja, wenn eine ästhetische oder funktionelle Indikation vorliegt.
9. Können Kinder Symmastie haben?
Ja, die kongenitale Form kann bereits in der Kindheit oder Adoleszenz wahrgenommen werden.
10. Welchen Spezialisten sollte ich aufsuchen?
Einen plastischen Chirurgen mit Erfahrung in Brustkorrekturen.
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