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Brustverkleinerung gehört zu den beliebtesten Operationen bei Männern
- Mai 18, 2022
- Von Fernando Amato
Die Gynäkomastie ist eine Vergrößerung der männlichen Brüste, die hauptsächlich durch eine Vergrößerung der Brustdrüse verursacht wird und mit oder ohne Fettansammlungen einhergehen kann. Die Diagnose wird klinisch gestellt, aber oft sind ergänzende Untersuchungen (wie Hormonprofil und bildgebende Verfahren) erforderlich, um die Ursache der Gynäkomastie zu identifizieren.
Die chirurgische Behandlung besteht in der Resektion des überschüssigen Brustdrüsengewebes, der Fettabsaugung und/oder der Resektion überschüssiger Haut, wodurch das Wohlbefinden und das männliche Selbstwertgefühl wiederhergestellt werden.
Die Pflege nach der Gynäkomastie-Operation sollte ernst genommen werden, um dem Patienten das bestmögliche Ergebnis zu ermöglichen. Im Folgenden nenne ich fünf Tipps, die ich während der postoperativen Phase für wesentlich halte:
- Tragen Sie den postoperativen/modellierenden Gürtel wie angewiesen.
- Ruhen Sie sich in den ersten Tagen aus und heben Sie die Arme nicht an. Körperliche Anstrengung ist verboten, aber Spaziergänge sind willkommen und sollten gefördert werden.
- Trinken Sie viel Wasser, bevorzugen Sie Obst und Gemüse, vermeiden Sie fettreiche Speisen, Frittiertes und verarbeitete Lebensmittel.
- Beachten Sie die Anweisungen zu den Medikamenten. Nehmen Sie Schmerzmittel, entzündungshemmende Mittel und Antibiotika genau nach ärztlicher Vorschrift ein.
- Setzen Sie sich nicht der Sonne aus, solange noch Schwellungen und Blutergüsse (blaue Flecken) vorhanden sind, da diese die Heilung beeinträchtigen können.
In der Regel empfehle ich nach einer Gynäkomastie-Operation das Tragen von elastischen Kompressionskleidungsstücken, um Flüssigkeitsansammlungen in der Anfangsphase zu verhindern und später den operierten Bereich über die ersten 30 bis 60 Tage zu modellieren, abhängig vom jeweiligen Fall.
Die Beurteilung für die Wiederaufnahme von körperlichen Aktivitäten muss individuell erfolgen und wird erst nach Kontrollterminen beim plastischen Chirurgen freigegeben. Einmal freigegeben, sollten die Übungen progressiv sein, beginnend mit geringer Belastung und geringer Intensität. Für Brust-, Schulter- und Rückenbereiche darf das Krafttraining normalerweise erst zwei Monate nach dem Operationsdatum durchgeführt werden, muss aber immer individuell angepasst werden.
Zögern Sie nicht, Ihrem Arzt alles zu fragen, auch die einfachsten Fragen. Je mehr Informationen, desto besser wird das Ergebnis sein.
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