Die Fettabsaugung birgt, wie jeder andere chirurgische Eingriff, Risiken, die von Infektionen (die zwar seltener, aber auftreten können), Blutungen und Thrombosen reichen, wobei letztere die gefährlichste sein kann, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt und behandelt wird.
Vor jedem Eingriff ist es sehr wichtig, sich über den plastischen Chirurgen zu informieren, insbesondere ob er den Facharzttitel der Sociedade Brasileira de Cirurgia Plástica (SBCP) besitzt. Es ist unerlässlich, dass die Fettabsaugung in einem Krankenhaus durchgeführt wird, das auf mögliche Komplikationen während der Operation vorbereitet ist. Die Nachsorge durch den Arzt ist von größter Bedeutung, da Komplikationen auch nach der Operation auftreten können.
Oft möchte der Patient, dass der Chirurg eine größere Fettabsaugung durchführt, als möglich ist. Wir Ärzte müssen Regeln und Grenzen für jeden Eingriff beachten. Bei Fettabsaugungen ohne Infiltration wird eine Grenze von bis zu 5% des Körpervolumens eingehalten und bei Fettabsaugungen mit Infiltration liegt diese Grenze bei 7%.
*Dr. Fernando Amato ist Facharzt für plastische Chirurgie, ordentliches Mitglied der Sociedade Brasileira de Cirurgia Plástica, Mitglied der International Society of Aesthetic Plastic Surgery (ISAPS) und der American Society of Plastic Surgeons (ASPS).
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